3D-Wissen: Alles zum Thema 3D

> Vielfalt der 3D-Verfahren

Das in der Umgangssprache als “3D-Film” bezeichnete Unterhaltungsmedium ist physikalisch gesehen lediglich eine optische Täuschung, durch welche dem Beobachter der Eindruck von Tiefe in einem zweidimensionalen Bild erzeugt wird. Es wird mit dem griechisch-stämmigen Begriff “Stereoskopie” beschrieben, welches die Silben für “räumlich” und “betrachten” enthält. Damit wird der räumliche Eindruck beschrieben, den das Bild vermittelt. Als Antonym dient die “Monoskopie”, mit welcher einfache zweidimensionale Bilder ohne Tiefeneindruck bezeichnet werden. Inzwischen wurden zahlreiche Methoden entwickelt, welche zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildeindrucks dienen sollen. Einige von ihnen sind bereits mehr als 150 Jahre alt. Doch trotz ihres enormen Altersunterschieds ist das grundlegende Konzept noch immer dasselbe geblieben:

Indem jedem Auge des Betrachters ein anderes Bild vermittelt wird, erhält dieser das Gefühl, er würde in einen dreidimensionalen Raum sehen.