3D-Wissen: Alles zum Thema 3D

> Cinemizer / 3D-Video-Brillen: 3D mithilfe einer elektronischen Brille

Obwohl an den sogenannten Heads-Mounted-Displays bereits seit langer Zeit entwickelt wird, sind die GerĂ€te nicht weit verbreitet. Bisher haben sich nur wenige Unternehmen dem Ziel gewidmet, die Technik fĂŒr den privaten Nutzer umzusetzen. Unter anderem die deutsche Firma “Carl Zeiss AG”. Sie entwickelte den Cinemizer, welcher zur Verbindung mit diversen portablen Medienspielern gedacht ist. Das GerĂ€t ist vor allem fĂŒr den Genuss von Filmen gedacht, wenn der Betrachter unterwegs ist. Mögliche Einsatzgebiete sind das Sehen von Videodateien im Flugzeug oder dem Zug.

Vor- und Nachteile

Alle GerĂ€te dieser Art sind auf viele Arten beeindruckend und zeugen von technischer Revolution. Der Betrachter hat den Film direkt vor sich und kann ihn genießen, als wĂ€re er selbst in diesem. Vorteilhaft gegenĂŒber jeglichen anderen Techniken ist die Ausblendung anderer Reize, welche fĂŒr eine Ablenkung sorgen könnten. Des Weiteren treten keine unerwĂŒnschten UnschĂ€rfe-Effekte beim Betrachten auf, wie es bei vielen anderen 3D-Verfahren der Fall ist. Auch eine farbliche VerfĂ€lschung ist nicht vorhanden, weshalb jeder Aspekt des Mediums genossen werden kann.

Neben dem “Cinemizer” der Carl Zeiss AG, gibt es auch andere Produkte. Die meisten sind nicht zwangsweise an bestimmte Wiedergabe-GerĂ€te gebunden. Stattdessen sind sie zu nahezu jedem MediengerĂ€t kompatibel. Neben mobilen DatentrĂ€gern, kann auch der heimische Fernseher angeschlossen werden und das tĂ€gliche Programm erstaunlich nah erlebt werden. Auch der Anschluss an den Computer soll möglich sein und ermöglicht das Eintauchen in virtuelle RealitĂ€ten auf mehrere Möglichkeiten. Doch wie alle bisherigen 3D-Verfahren hat auch die scheinbar unfehlbare 3D-Videobrille einige Makel. Eine davon ist die Energieversorgung. Viele der GerĂ€te werden mit Batterien betrieben, welche regelmĂ€ĂŸig ausgetauscht werden mĂŒssen. Im Fall eines Akkubetriebs muss dieser entsprechend aufgeladen werden. Doch neben diesen Kleinigkeiten wird vor allem das enorme Gewicht der GerĂ€te bemĂ€ngelt. Trotz der leichten LC-Displays welche verbaut werden, sorgt die restliche enthaltene Elektronik fĂŒr ein unangenehmes Gewicht, welches das Filmerlebnis unangenehm gestaltet.