3D-Wissen: Alles zum Thema 3D

> Bildmultiplex mit Parallele zum Shutter-Verfahren

Sehr viele Fernseher und Kinos nutzen inzwischen das Shutter-Verfahren um dreidimensionale Effekte zu erzeugen. Die Technik ist eigentlich sehr simpel, da sie lediglich jedem Auge verschiedene Bilder präsentiert. Dies geschieht so schnell, dass es vom Menschen nicht wahrgenommen wird und dieser den Effekt genießen kann. Allerdings gibt es jedoch auch ein ähnliches Verfahren, welches auf demselben Prinzip basiert, jedoch weniger fortschrittliche Technik erfordert.

Sehr ähnlich aber langsamer

Beim Bildmultiplex-Verfahren werden ebenfalls zwei verschiedene Bilder abwechselnd dargestellt. Doch anstatt jedes Auge mithilfe fortschrittlicher Technik zu verdunkeln wenn das jeweils andere Bild gezeigt wird, vertraut das Bildmultiplex-Verfahren auf das natürliche Wahrnehmen des Menschen. Zwei Bilder aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln werden nacheinander gezeigt. Der Wechsel beläuft sich jedoch nicht auf etwa 50 bis 60-mal pro Sekunde, sondern erfolgt lediglich rund 3-mal in jeder Sekunde.

Obwohl das Prinzip als einfache Lösung für den dreidimensionalen Effekt interessant ist, bringt es einen enormen Nachteil mit sich. Es ist zwar nicht nötig, eine Brille zu tragen, allerdings bewegt sich die Wiederholungsrate in einem Bereich, welcher für das menschliche Auge wahrnehmbar ist. Das Resultat ist das Wackeln des Bildes, welches bei längerer Betrachtung sehr unangenehm erscheint. Weltweit wird diese Technik auch nicht serienmäßig angewandt, da sie schlichtweg nicht zur Unterhaltung beiträgt.